Zahl des Monats Juli 2018 – 46,9 Prozent der Gerätebatterien gesammelt

46,9 Prozent der Gerätebatterien gesammelt

Zahl des Monats Juli 2018

Von der Knopfzelle aus der Armbanduhr bis zur Alkali-Mangan-Batterie aus dem Rasierer: An rund 180.000 Sammelstellen in Deutschland können Verbraucher alte Gerätebatterien abgeben, darunter Supermärkte, Drogeriemärkten oder Baumärkte. Im Jahr 2017 haben die Sammelstellen rund 46,9 Prozent der verkauften Batterien zurückgenommen. Das teilte die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS) – der größte der vier deutschen Dienstleistern für Batterierecycling – am 30. Mai mit. Deutschland hat damit die europaweit vorgeschriebene Sammelquote von 45 Prozent deutlich erreicht.

Ein besonderer Fall für die Entsorgung sind Lithium-Ionen-Batterien – sie machen inzwischen rund ein Viertel der in Verkehr gebrachten Masse an Gerätebatterien aus. Die Energieträger stecken in immer mehr Geräten wie etwa Laptops und Smartphones. Ihre hohe Energiedichte erhöht allerdings die Brandgefahr bei der Entsorgung deutlich. Das macht ihre sichere Rücknahme und Verwertung zu einer Herausforderung.

Für industriell genutzte Lithium-Ionen-Batterien gibt es bereits eine umweltschonende Lösung: Unter dem Namen SIMPLi RETURN haben der Umweltdienstleister Interseroh und die Saubermacher AG das erste weltweite Rücknahme- und Recyclingsystem für Lithium-Ionen-Batterien geschaffen. Ein wegweisendes Beispiel für die Zukunft des Batterierecyclings. (KR)

Quelle: GRS Batterien – Gemeinsames Rücknahmesystem

Verwandte Links

1. Interseroh und Saubermacher gründen globalen Recyclingservice SIMPLi RETURN
2. Batteriegesetz

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