Zahl des Monats Dezember 2018 – 79,5 Prozent der Stahlverpackungen in Europa werden recycelt.

79,5 Prozent der Stahlverpackungen in Europa werden recycelt.

Zahl des Monats Dezember 2018

Stabiler Kreislauf für Weißblechdose & Co.: Mit durchschnittlich 79,5 Prozent hat das Recycling von Stahlverpackungen in Europa einen neuen Rekordwert erreicht. Deutschland liegt sogar bei 90,8 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Verbands der europäischen Verpackungsstahlhersteller Apeal hervor. Das selbstgesteckte Ziel der Branche – eine Recyclingrate von insgesamt 80 Prozent bis 2020 – rückt damit in greifbare Nähe. „Dies ist eine großartige Leistung“, sagt Alexis Van Maercke, Generalsekretär von Apeal. „Sie zeigt, dass echte Kreislaufwirtschaft, die Abfall reduziert, Ressourcen schont und den Materialkreislauf schließt, für die EU erreichbar ist.“

Den Berechnungen des Verbands liegen Zahlen von 2016 zugrunde. Die Recyclingrate konnte demnach gegenüber dem Jahr 2015 noch einmal um zwei Prozent gesteigert werden. Das bedeutet: Rund acht von zehn Stahlverpackungen werden schon heute gesammelt, aufbereitet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Damit liegt die Branche auch im Hinblick auf die europäische Gesetzgebung voll auf Kurs: Die EU-Vorgaben für das Recycling von Stahl wurden mit dem Kreislaufwirtschaftspaket im Jahr 2018 noch einmal angehoben. Ziel ist eine Mindestquote von 80 Prozent bei der Verwertung von Eisenmetall bis 2030.

Stahl ist nicht umsonst das Verpackungsmaterial mit der höchsten Recyclingrate in Europa. Seine besonderen Eigenschaften machen es zum Vorzeige-Stoff für die Kreislaufwirtschaft. Das Metall ist ohne Qualitätseinbußen immer wieder verwertbar; Durch ein konsequentes Multirecycling werden Treibhausgas-Emissionen und natürliche Ressourcen im großen Stil eingespart. Auch die ALBA Group trägt durch ihre Recyclingaktivitäten dazu bei. So hat das Fraunhofer-Institut UMSICHT im Rahmen der aktuellen Studie „resources SAVED by recycling“ ermittelt, dass die ALBA Group im Jahr 2017 durch die Verwertung von mehr als 1,3 Millionen Tonnen Stahl und anderer Metalle etwa 17 Millionen Tonnen Primärressourcen geschont hat.

Quelle: Apeal

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