Ausbildung in der ALBA Group: Dualer Student Handelsmanagement

14.02.2017 – „Aus Alt mach Neu“: Dualer Student bei Interseroh

Auf Bali verbrachte Robert Neumann, Dualer Student Handelsmanagement, sein Auslandssemester. Der Aufenthalt hat sein Umweltverständnis nachhaltig geprägt
Ausbildung in der ALBA Group: Dualer Student Handelsmanagement

„Aus Alt mach Neu“: Dualer Student bei Interseroh

Herr Neumann, wie würden Sie die folgenden Sätze beenden?

Auf die Idee mit dem Dualen Studium brachte mich …
… ein Kollege bei Interseroh. Er machte dort gerade sein Duales Studium, während ich die „klassische“ Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolvierte. Das brachte mich auf die Idee, nach Abschluss meiner Ausbildung ein Duales Studium im Handelsmanagement bei Interseroh anzuschließen. Das Studium ist eine Schippe anspruchsvoller als die Ausbildung und war für mich der logische nächste Schritt. Weil mein Interesse groß war und mein Engagement stimmte, hat sich Interseroh für mich eingesetzt und mir das Duale Studium ermöglicht.

Mein Traumberuf ist …
… früher alles Mögliche gewesen. Bis mir klar wurde, dass eine kaufmännische Karriere für mich das Richtige ist. Mir gefiel der Gedanke sehr, im Alltag seriös und gepflegt aufzutreten mit schickem Anzug und Aktenkoffer, und zugleich Spaß an einer anspruchsvollen Arbeit zu haben. Nur die Branche war mir vorher nicht klar.

Besonders stolz macht mich …
… das positive Feedback meiner Kollegen und Vorgesetzten. Sie spiegeln mir, dass man mit mir gut arbeiten kann und dass ich die für den Beruf nötigen Softskills besitze, also Kundenorientierung und Respekt gegenüber den Kollegen. Wohl auch deshalb hat man mir gestattet, vor Beginn meines Dualen Studiums erstmal drei Monate unbezahlten Urlaub zu nehmen, um durch Australien zu reisen.

Komplett anders, als ich es mir vorgestellt hatte, …
… ist die Komplexität der Abfallbranche. Ich kenne noch längst nicht alle Abläufe und Zusammenhänge. Aber dafür sind die Ausbildung und das Duale Studium ja da. Man steckt seine Nase in unterschiedliche Abteilungen, lernt alles kennen und baut sich ein breites Kontaktnetzwerk auf. Das ist toll.

Ich wusste vorher auch nicht, wie „lebensnah“ das Geschäft von Interseroh ist. Wir haben viele namhafte Kunden, die jeder aus seinem Alltag kennt, zum Beispiel BMW oder Coca-Cola.

Die meisten Freunde, denen ich von meinem Dualen Studium in der Abfallwirtschaft erzähle, …
… beneiden mich um die guten Fördermöglichkeiten, die Interseroh bietet. Dass ich in der Abfallwirtschaft arbeite, dazu gab es von niemandem komische Kommentare, auch nicht in der Familie. Ganz im Gegenteil. Zuhause engagieren wir uns seit Langem bei Greenpeace. Meine Mutter war total beeindruckt, als sie erfuhr, wie viel CO2 wir in der ALBA Group durch Recycling einsparen.

Am besten gefällt mir an meinem Alltag …
… das selbstständige Arbeiten und das große Vertrauen, das man mir hier entgegenbringt. Außerdem schätze ich die guten Fördermöglichkeiten. Wenn ich zum Beispiel eine Excel-Auffrischung brauche oder eine „Knigge-Schulung“ im Umgang mit Vorgesetzten – dafür sind hier alle offen.

Recycling bedeutet für mich …
… das Potenzial im Abfall zu erkennen, nach dem Motto „aus Alt mach Neu“. Während meines Studiensemesters auf der indonesischen Insel Bali im letzten Jahr erlebte ich hautnah, wie wichtig es ist Abfälle zu recyceln, statt sie zu verbrennen oder wild zu deponieren. Dort landen nämlich immer noch enorme Mengen Abfälle wie zum Beispiel Plastik in der Natur und im Meer. Deshalb beginnt Naturschutz für mich zuhause bei der Mülltrennung. Es ist ein Glück, dass wir in Deutschland ein funktionierendes Recyclingsystem haben.

Für dieses Jahr wünsche ich mir …  
… die reibungslose Übernahme, wenn ich mein Duales Studium im Herbst mit dem Bachelor-Abschluss beende. Danach würde ich gerne meinen Ausbilderschein machen, das wird bei Interseroh nämlich auch angeboten. Es ist ein kleiner Traum von mir, selbst einmal einen Auszubildenden zu betreuen. Und privat? Natürlich vor allem Gesundheit.

Herr Neumann, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft. (KR)

Verwandte Links

1. Azubi-Porträt: „Recycling ist die Zukunft“
2. Ausbildung zur Industriekauffrau: Mein kleiner Beitrag zum Umweltschutz
3. Heute Azubi, morgen Fachkraft für Umwelt- und Kreislaufwirtschaft

(Foto: ALBA Group)


Artikel drucken Artikel drucken